Eigentlich dachten wir, dass wir viel früher von der Schneeschuh-Tour zurückkehren würden, aber von der Schwägalp auf den Kronberg und wieder zurück zum Auto, welches natürlich auf der Schwägalp stand, dauerte es dann doch ein Weilchen. Dafür konnten wir in den letzten Sonnenstrahlen durch den Schnee wandern, und das ohne einer Seele zu begegnen (was am Nachmittag beim Hochgehen natürlich nicht so war).
Klar, wie alle anderen hatte ich vor einiger Zeit auch eine HDR-Phase, aber da es nur wenige Erfolgsmomente gab (z.B auf dem Moléson und dem Weisshorn), machte ich nur sehr, sehr selten einen HDR-Versuch (wenn ich mir aber den “Dramatic Post Production” Kurs von CreativeLive mit David Nightingale anschaue, komme ich aber doch wieder in Versuchung).
Manchmal dauert es ein bisschen länger, obwohl es doch so einfach wäre. Vor ungefähr 5 Jahren hatte ich die Idee vom Augstmatthorn aus den Sonnenaufgang zu fotografieren, da der Gipfel schnell und einfach zu erreichen ist und man auch in der vordersten Reihe sitzt, wenn es darum geht die Berner Alpen zu bestaunen. Ich legte mich auch auf den Herbst fest, da der Hochnebel im Tal sicher an Dramatik hinzufügen würde (und man muss auch nicht so früh wie im Sommer raus ). Alternativ könnte man natürlich auch oben übernachten, aber irgendwie ist das nicht mein Ding. [Weiterlesen...]
In den letzten Wochen hatte ich ein bisschen Zeit um mich mit Processing rumzuschlagen, was eigentlich durch den Kauf des “Generative Gestaltung” Buches ausgelöst wurde. Das erste Projekt war dann eine kleine grafische Repräsentation meiner Twitter Timeline. Das sieht dann etwa so aus (Da muss man jetzt schon draufklicken, damit man es in gross sieht):
Hier ein paar Erläuterungen zur Grafik:
Es werden die letzten +/- 400 Tweets aus meiner Timeline ausgewertet
Auf der x-Achse sind alle Twitterer aufgeführt welche in den letzten 400 Tweets in meiner Timeline getwittert haben
Die Grösse der Kreise repräsentiert die Anzahl Tweets
Macht ein Twitterer einen Retweet von jemandem der auch in meiner Timeline getwittert hat, dann wird dieser Tweet in der Farbe des retweeteten Twitterers angezeigt (Kompliziert, gell?)
Macht ein Twitterer einen Retweet von jemandem der nicht in meiner Timeline getwittert hat, dann wird dieser Tweet gräulich gezeichnet
Wer mit wem in meiner Timeline kommuniziert, wird natürlich mit den Bögen angezeigt.
Das ganze kann man natürlich auf Github herunterladen und selbst damit spielen. Braucht aber schon ein bisschen minim-technische Kenntnisse. Und der Code ist übrigens unter aller Sau, aber ich mag Java nicht wirklich.
Der nächste Schritt ist natürlich die Implementation in Javascript mit Processing.js.
Und nochmals Danke für eure Tweets, denn ihr macht meine Timeline sexy
Heute mal etwas ganz anderes: Eine kleine Meteroiten-Apokalypse mit Photoshop.
Zuerst startete ich mit diesem Tutorial, um den Einschlag im Münster zu erzeugen. Einige Dinge machte ich leicht anders, damit es besser in mein Bild passte. Im Grossen und Ganzen ist es aber genau das, was im Tutorial steht.
Die Bilder mit der Explosion und den Partikeln stammen nicht von mir, aber es sind dieselben, die im Meteoriten-Tutorial erwähnt werden.
Der zweite Schritt war das Feuer beim Bundeshaus: Da versuchte ich dieser Anleitung um Feuer und Rauch zu erzeugen zu folgen. Das Feuer klappte mit den in Photoshop vorhandenen Pinseln recht gut, aber der Rauch war nicht wirklich einfach. Das kommt wohl davon, dass ich null Talent habe beim Zeichnen.
Zuletzt malte ich noch ein bissrl mehr Rauch und auch Meteoriten ins Bild, um die Apokalypse ein wenig präsenter zu machen.
Die Idee zu “Stories that will never be told: Preparing the push to the summit of Mt Icecream” kam mir während meiner (kurzen) Daydreaming Serie. Schon von Anfang an war klar was für Bilder ich für die Realisation benötigen würde, aber es hat dann doch ein Weilchen gedauert bis ich mich mal ans Umsetzten machte.
Normalerweise sind die Fotos die ich für Piz Gloria mache eher in den Kategorien “Outdoor” oder “Actionsportarten” zu finden und so war der kleine Fashion Shoot mal was ganz Neues. Vor allem die Nachbearbeitung, da ich mal versuchte alle Details im Bild aufzuräumen und zu retouschieren.
Eigentlich reichen drei Worte um die Zeit zwischen Oktober und Weihnachten in der Stadt Bern zu beschreiben: Nässe, Nebel & Kälte. Daher träume ich im Moment von vergangenen Bike- und zukünftigen Ski-Abenteuern. [Weiterlesen...]
Pädel und ich wollten schon seit längerer Zeit mal ein Speedflying Shooting in der Mürrenflueh machen und gestern hat es dann endlich mal geklappt.
Eigentlich hatten wir uns das relativ simpel vorgestellt: Speedflyer von oben, ich im Klettersteig, Foto, alle zufrieden. So einfach war es dann eben doch nicht, da Pädel beim ersten Mal nicht genau wusste wo ich war und beim zweiten Versuch versuchte ich ihn gerade anzurufen und hatte so keine Hand frei (klar ich hätte das Fon wegschmeissen können und hätte es so doch noch geschafft…) als er vorbei schoss. Daher mein learning für nächstes Mal: Funktionierende Funkgeräte organisieren.
Aber beim dritten Versuch hat es dann doch noch geklappt. Yay!