Mountainbiking in Dänemark

Unverständnis & Erstaunen führten ganz klar die Hitparade der Reaktionen an, wenn ich jemandem sagte, dass ich in Dänemark Mountainbiken gehe. Und manchmal zweifelte ich sogar selbst an der Idee. Da ich aber noch ein Gravelbike dabei hatte, hatte ich zumindest ein Plan B.

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Passo del Sole

Ein etwas ruppiger Trail, der als offizieller Bikeweg ausgeschildert ist? Das gibt es selten, den meist fallen diese Wege unter die Kategorie “Forststrasse”, aber im Tessin scheint man zu wissen was Biker mögen.

Meine Tour startet auf dem Lukmanierpass und beginnt mit einem ganz, ganz kurzen Einrollen entlang des Sees. Danach muss man sich nämlich entscheiden ob man das Rad lieber schiebt um Energie zu sparen oder ob man Grosses leisten und den Weg zum Passo dell'Uomo fahrend bewältigen will. Ich entscheide mich für ersteres, den der Weg besteht aus sehr vielen sehr losen Steinen. Auch der restliche Weg zum Passo del Sole ist für Konditionstiere sicher fahrbar zu bewältigen, für mich gibt es aber noch einige Passagen, bei denen ich das Bike gemütlich schiebe.

Auf diesem Teil der Route komme ich auch auf die Gottardo Bike Route (Nr. 65), welche von Andermatt nach Bisaca führt. Und da erstaunt es mich, dass der erste Teil nach dem Passo del Sole, der aber nur kurz ist, mit Steinen durchsetzt ist. Durchgehend fahrbar wäre der Weg, wenn man nur die richtige Linie auf Anhieb finden würde. Der Trail wird aber schnell flowiger und einfacher.

Bis nach Lareccio gibt aber immer wieder einige einfache mit Steinen durchsetze Passagen, aber die richtige Linie zu finden ist kein Problem mehr. Der nächste Abschnitt bis zu Punkt 1745 ist wieder ein wenig technischer, aber spassig zu fahren. Es folgen dann einige flache Passagen auf Feldwegen auf denen man Zeit hat die Landschaft zu geniessen. Dazwischen gibt es aber immer wieder einige holprige Abschnitte auf Wanderwegen.

https://www.youtube.com/watch?v=qfpYS4fWWYs

Bei Sacch muss man sich dann aber nochmals entscheiden: Will man dem Bikeweg weiter folgen oder fährt man auf dem Wanderweg weiter? Ich entscheide mich für den Wanderweg und bis oberhalb von Sommascona wechseln einfache und eben diese holprigen Passagen ab. Auf dem letzten Abschnitt wird auf einem mit Steinen durchsetzten Trail dann noch mal das Auge für die richtige Linie gefordert. Der Bikeweg ist sicher einfacher, aber dieser Abschnitt ist nochmals eine gute Herausforderung.

In Olivone kann man den Bus zurück auf den Lukmanierpass nehmen oder die Passstrasse zum Ausgangspunkt zurück hochfahren.

Infos

  • Distanz: 40km (inklusive Rückfahrt auf die Passhöhe)
  • Höhenmeter: 1500Hm (inklusive Rückfahrt auf die Passhöhe)
  • Bus Olivone - Lukmanierpass

Plus & minus

Plus

  • Viele fahrbare Tiefenmeter
  • Panorama

Minus

  • Von Punkt 1745 bis oberhalb von Sommascona fand ich den Trail nichts Spezielles


Col Invergneux

Als wir auf dem Col Invergneux ankommen, begrüsst uns das Wetter mit einem kleinen Graupel/Schneeschauer. Nach über 1400 Höhenmeter Aufstieg sind wir aber froh am Ausgangspunkt der Abfahrt angekommen zu sein und das Wetter kümmert uns nicht so sehr, da uns auf den letzten harten Meter schon von der Abfahrt vorgeschwärmt wurde.

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Roc de Courroux

Wohin am 1. August (Schweizer Bundesfeiertag)? Erfahrungsgemäss ist in den Alpen immer sehr viel los und es ist schwierig ein wenig Einsamkeit zu finden. Nach langem Überlegen entschieden wir uns für den Jura. Diese Tour bei Delémont war schon länger auf der Liste. Aber halt nur in der Kategorie B.

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Pierre Avoi

Wenn es 34°C heiss werden soll, dann sind Touren die mit einer Bahnfahrt beginnen von Vorteil. Darum starteten wir an diesem heissen Freitag in Le Châble und gelangten mit der Gondel gemütlich nach Les Ruinettes oberhalb von Verbier.

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Leysin - Roche Enduro

Kurz bevor der Zug von Aigle nach Leysin losfährt, stellen wir unsere Räder in den Wagen und setzen uns hin. Auf der ganzen Autofahrt von Bern nach Aigle war ich mir nicht sicher ob wir es auch wirklich auf den Zug schaffen würden. An diesem heissen Junitag ist ein früher Start von Vorteil, denn die Bahn fährt nur einmal pro Stunde.

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Biken am Le Suchet und in der Gorges de l'Orbe

In Bern regent es an diesem Sonntag immer wieder, doch ein Blick auf das Regenradar zeigt, dass es im Jura schon länger trocken ist. Ein perfekter Tag um die Tour zum Le Suchet und in die Gorges de l'Orbe (aus dem Buch "Singletrails in den Schweizer Alpen") in Angriff zu nehmen.

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Grenchenberg Trails

Die Reaktion wenn ich vom Trail am Grenchenberg erzähle ist meist: Grenchen? Berg? Und ich muss gestehen, dass ich die Trails am Grenchenberg bis vor kurzem auch nicht auf dem Radar hatte.

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Skitouren in den Lyngenalpen

Noch einmal richtig Winter. Das war meine Motivation um in die Lyngenalpen zu reisen. Der Winter 2016/2017 konnte bei mir leider nie so richtige Wintergefühle wecken und der Schnee kam spät und spärlich. So buchte ich recht kurzfristig eine organsierte Tourenwoche mit Bergführer in die Lyngenalpen.

Die Vorfreude war gross, da es in der Woche vor der Abreise in der Region von Tromsø bis zu 90cm Neuschnee gegeben hatte. Der Wetterbericht für die Tourenwoche aber dann aber eher wechselhaft. Zu Beginn der Woche schienen die Verhältnisse und das Wetter gut, doch ab Mitte Woche wurden 8°C inklusive Regen prognostiziert. Da die Gipfel dort nicht sehr hoch sind, bedeutete das, dass es bis fast ganz oben Regnen sollte.

Unser "Basecamp" war in Lyngseidet und für eine Gruppe von 10 Personen hatten wir 2 Autos zur Verfügung. So waren wir genug flexibel um verschiedene Gebiete in den Lyngenalpen zu erkunden.

Touren

Rønestinden

Einer der Hausberge von Lyngseidet. Direkt vom Ort aus sind wir zuerst über verschneite Strassen bis zum Wald aufgestiegen. In typisch skandinavischer Landschaft steigt man durch einen Birkenwald bis zu einem Plateau auf und von da über die Südostflanke auf den Gipfel. Nach dem Gipfelhang fuhren wir über die Nordseite Richtung Kjosen ab. Da lag am ersten Tag noch viel Pulverschnee und die Abfahrt war super. Im unteren Teil warteten noch 2 Herausforderungen: Der dichte Birkenwald und der Bach, der gequert werden muss. Per Autostop muss man dann aber zurück nach Lyngseidet. Wer über 2 Autos verfügt, der kann am Morgen ein Auto in Kjosen parkieren, damit die Rückfahrt einfacher wird.

Fastdaltinden

Etwas ausserhalb von Lyngseidet  starten wir auf diese Tour. Zuerst ging es etwas steiler eine Schneise im Wald hoch, aber ab da wurde es flacher bis zum letzten Gipfelanstieg. Auf dem langen Rücken zum Gipfel kehrten wir aber um, da die Sicht schlecht war und der Wind etwas stärker sehr stark blies. Der Gipfelhang wäre sicher eine sehr schöne Abfahrt, wenn man nicht mit GPS abfahren müsste.

https://youtu.be/OZXgfLgpp-k

Kavringtinden

In der Nacht hatte es bis auf knapp 1000m geregnet. Deshalb gingen wir die Tour defensiv an und ein Gipfel stand gar nicht auf dem Programm. Mit genügend Vorsicht gingen wir langsam die Nordostflanke hoch und die Verhältnisse waren überraschenderweise recht sicher. Nur war es offensichtlich, dass die Ostflanke an diesem Tag nicht gefahren werden konnte. An einem Tag an dem alles passt muss dieser Hang ein Traum sein. Nach einem windigen Ausflug bis zum Gipfel fuhren wieder der Aufstiegsspur entlang runter. Schade, aber sicher ist sicher.

Storhaugen

Eine Tour die mit einer Fahrt über den Fjord beginnt. Von Olderdalen fuhren wir noch etwas nordwärts und der Start war genau neben dem Friedhof von Djupvik. Der Storhaugen hat eine riesengrosse Südwestflanke, die mehr als genügend Platz für sehr weite Turns bieten würde. Und das mit Blick auf den Fjord. Der Regen hatte leider die Flanke in eine etwas härtere Fläche verwandelt und das Wetter machte in Nähe des Gipfels auch nicht mit. Bei guten Verhältnissen sicher top!

Storgalten

Ausgangspunkt war Nordlenangen, das wir nach einer knappen Stunde fahrt erreichten. Für einmal sah es so aus, als würde das Wetter sich von seiner besten Seite zeigen. Wie so oft in dieser Woche änderte es aber wieder sehr schnell und kurz nach dem wir die Tour begonnen hatten, waren alle Gipfel wieder in Wolken gehüllt. Die Tour beginnt gemütlich, aber um auf den flachen Rücken der zum Gipfel führt zu gelangen, muss eine etwas steilere Stelle überwunden werden. Der Neuschnee der letzten Tage ermöglichte, dass wir die sonst abgeblasene Stelle mit den Skiern bewältigen konnten. Auf dem Rücken nahm die Sicht ab und der Wind zu. An die hatten wir uns ja eigentlich schon gewohnt. Nach kurzem Abwarten beschlossen wir umzukehren. Dafür hatten wir unterhalb der steinigen Stelle aber super Pulver.

Infos

Eine gute Übersicht bietet "Ski Touring in Troms"

Karten gibt es auf

In Norwegen gibt es natürlich auch ein Lawinenbulletin, aber wie überall muss die Lage vor Ort abgeklärt werden. Wir haben viele Hänge gesehen bei denen es spontane Lawinenabgänge gegeben hat und meist waren die Lawinen über 100m breit. Wenn es da kommt, dann kommt es wirklich. Also, watch your step!


Wanderung Staubern Hoher Kasten

Als wir unseren Aufenthalt im Appenzellerland geplant hatten, gingen wir von winterlichen Verhältnissen aus. Da die Temperaturen sich für Mitte Dezember aber hartnäckig auf fast 10°C hielten, mussten wir den Plan mit den Schneeschuhen relativ schnell begraben. Unter der Rubrik "Sommeraktivitäten" auf der Webseite von Appenzellerland Tourismus fanden wir aber doch noch etwas (wenn auch nicht zur Saison passendes): Die Wanderung von Brülisau über den Staubern zum Hohen Kasten.Weiterlesen