Col Invergneux

Als wir auf dem Col Invergneux ankommen, begrüsst uns das Wetter mit einem kleinen Graupel/Schneeschauer. Nach über 1400 Höhenmeter Aufstieg sind wir aber froh am Ausgangspunkt der Abfahrt angekommen zu sein und das Wetter kümmert uns nicht so sehr, da uns auf den letzten harten Meter schon von der Abfahrt vorgeschwärmt wurde.

Wir starten im beschaulichen Cogne, das in einem Seitental des Aostatales liegt. Dieses Tal ist ein krasser Kontrast zum Haupttal, da es nicht so überbesiedelt ist und die Dörfer klein und beschaulich sind. Bis nach Lillaz können wir gemütlich einrollen, aber da beginnt der lange Aufstieg. Zu Beginn rollt man leicht auf der Asphaltstrasse die Serpentinen hoch, doch mit zunehmender Höhe weicht der Asphalt mehr dem Schotter. Es hat 2 eher flachere Abschnitte auf denen wir es schaffen auch mal wieder die unglaubliche Bergkulisse zu bestaunen. Ab Pianas gilt es dann wirklich ernst, da sich hier auf 2400 Meter über Meer die dünne Luft bemerkbar macht und der Weg noch weiter ansteigt.  Auf etwa 2600 Meter, verlassen wir den Schotterweg und folgen dem Wanderweg hoch zum Col. Es gibt nur einige wenige Abschnitte die wir fahren können, den Rest schieben/tragen wir die Räder hoch bis zum Col.

https://www.youtube.com/watch?v=a04zn0BgFrg

Oben sind etwa noch 10 andere Bike, welche lustigerweise alle aus der Schweiz kommen. Wie es scheint, beziehen alle Mountainbiker in der Schweiz ihre Touren aus dem ride.

Und dann kommt die Abfahrt. Und die ist genial. Zuerst ist es relativ flach und flowig mit Blick auf das Panorama. Oberhalb von Grauson Inferiore wechselt der Trail aber den Charakter und wird etwas technischer. Bei einer Steintreppe entscheiden wir uns vom Rad abzusteigen, aber sonst ist alles fahrbar. Und es macht Spass. Sehr viel Spass sogar.

Um zurück nach Cogne zu gelangen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir folgten auf der rechten Talseite dem Höhenweg und wählten ein Weg direkt durch Gimillan. Dieser Weg ist sehr einfach zu fahren und endet etwa 2 Kilometer vor Cogne. Alternativ könnte man vor Gimillan direkter Richtung Cogne abfahren.

Infos

  • Distanz: 33km
  • Höhenmeter: 1500Hm

Plus & minus

Plus

  • Flowige und auch etwas technische Passagen
  • Panorama

Minus

  • Der Weg von Gimillan nach ins Tal
  • Die letzten 300 Höhenmeter ;)


Roc de Courroux

Wohin am 1. August (Schweizer Bundesfeiertag)? Erfahrungsgemäss ist in den Alpen immer sehr viel los und es ist schwierig ein wenig Einsamkeit zu finden. Nach langem Überlegen entschieden wir uns für den Jura. Diese Tour bei Delémont war schon länger auf der Liste. Aber halt nur in der Kategorie B.

Weiterlesen


Pierre Avoi

Wenn es 34°C heiss werden soll, dann sind Touren die mit einer Bahnfahrt beginnen von Vorteil. Darum starteten wir an diesem heissen Freitag in Le Châble und gelangten mit der Gondel gemütlich nach Les Ruinettes oberhalb von Verbier.

Weiterlesen


Grimsel- und Nufenenpass

Der erste Kilometer ist immer der Härteste. Die Kälte und einige technischen Passagen machen uns jedes Mal zu schaffen. Die Aussicht, die wir kurz vor Sonnenaufgang auf dem Grimselpass erleben ist aber unschlagbar. Nach dem ersten Kilometer ist es geschafft und die Abfahrt nach Oberwald beginnt. Die Sonne ist in der Zwischenzeit auch aufgegangen und so steht unserem Bikeabenteuer nichts mehr im Weg.

Weiterlesen


Torrent Trail

Die Anfahrt mit den ÖVs nach Leukerbad dauerte von Bern aus 2 Stunden, aber für einen Tag auf den Trails nehmen wir das gerne in Kauf. Zuerst steht der 3km lange Flowtrail und danach der Torrent Trail, der über 2100 Höhenmeter Abfahrt verspricht, auf dem Program.Weiterlesen


Trailjagd im Vinschgau

Kurzfristig mussten die Ferienpläne geändert werden und darum haben wir uns für eine neue Destination entschieden. Die Wahl fiel auf den Vinschgau in Südtirol, eine Destination, die bei mir erst seit kurzer Zeit auf dem Bikeradar stand.

Weiterlesen


Vertikales am Creux du Van

Heiss ist es als wir den ersten Kilometer durch die Reben rollen. Es ist der erste (richtige) Sommertag im Mai und wir starten Anfang Nachmittag in der grössten Hitze auf die Tour zum Creux du Van. Nicht weil wir Spätaufsteher wären, sondern in der Hoffnung bei der Abfahrt nicht zu vielen Wanderern ausweichen zu müssen.Weiterlesen


Inneralpine Trailsuche

Auf der Grimsel habe ich ein Déjà Vu, denn vor genau fast einem Jahr standen wir hier um unsere Trailsuche am Grimsel- und Furkapass zu starten. Die Sonne vertreibt den Frost der Nacht und der Himmel ist stahlblau. Nur hat es dieses Mal schon Schnee. Und nicht wenig davon. Aber der Start zu unserer zweitägigen Biketour auf der wir auf 6 Mal Passhöhen stehen werden ist perfekt.Weiterlesen


Argentinian Trail

Wenn man an einem freien Tag den 6 Uhr Zug nimmt, dann muss es sich schon um einen besondern Anlass handeln. Mit dem Jan will ich den Argentinian Trail im Wallis erkunden, der immer wieder mit dem Brazilian verglichen wird.Weiterlesen


Abfahrtswunder Hundshorn

Das Hundshorn war meine erste “richtige” Skitour. Auch meine erste Tour zu der ich alleine aufgebrochen bin. Heute gehe ich gerne mindestens 1 Mal im Winter aufs Hundshorn, da dies schon fast Tradition ist und es für wenig Aufwand viel sehr Abfahrt gibt.Weiterlesen