Der Panoramawanderweg vom Gurnigel aus über die Selibüel, die Schüpfeflue und die Pfyffe bietet viel Tief- und Weitblick ins Berner und Fribourger Mittelland. Aber leider ist nach der halben Tour schon fertig mit der Aussicht. Wir starten spät. Der Weg soll an Wochenenden ziemlich übervoll sein und um Nutzkonflikte (so heisst das neu) zwischen Bikern und Wanderern zu vermeiden geht es erst am späten Nachmittag auf dem Gurnigel los. Mit gemütlich Einrollen wird nichts, denn der Weg auf die Selibüel ist ein steiler Einstieg. Als Belohnung wartet oben dann der erste Ausblick ins Mittelland. Auf dem Weg zur Schüpfeflue wird schnell klar wieso der Weg so populär zum Wandern ist: Man bewegt sich mehr oder weniger auf dem höchsten Punkt der Bergkette und die Aussicht verschwindet nur selten. Und da sind die vielen strategisch platzierten Sitzbänkli, die den Wanderern den Tag versüssen. Wir sind zum Glück alleine an der Schüpfeflue unterwegs und so sieht auch niemand wie wir einen guten Teil der Abfahrt von dem Abstieg die Bikes tragen. Die Stufen sind anfangs noch gut zu meistern, doch irgendwann waren sie uns zu hoch um sicher runterzukommen.

Bikeweg 502

Der nächste Punkt auf der Agenda war die Pfyffe. Auf dem Weg hoch fährt man meist auf einem breiten Weg, doch gibt es einen kurzen Teil der über kleine Holzstege führt. Auch wenn diese sicher am Boden sind, kommt doch ein ganz kleinwenig North Shore Feeling auf. Oben sollte man dann dem breiten Weg folgen und nicht wie wir den kleinen Pfad rechts wählen. Der Abstieg mit der Leiter und den gebuckelten Bikes ist machbar, bietet aber wenig Fahrspass. Und dann kommt schon der spassigste Teil der Tour: Der 502 Bikeweg bis Hällstett bietet eine lustige Abfahrt über die Wiesenhänge mit freier Sicht ins Fribourgerland. Darauf folgt leider der fade Teil der Tour. Bis nach Ottenleuenbad (man lässt sich diesen Namen mal auf der Zunge vergehen) fuhren wir auf der Strasse und kurz nach dem Ort kam der erlösende 503 Bikeweg. Dieser brachte uns wieder zum Ausgangspunkt zurück. Alternativ könnte man nach Zollhaus abfahren und von da aus mit den ÖVs nach Fribourg.

 

Plus & minus

Plus

  • Weitblick & Tiefblick
  • Amüsante Abfahrt

Minus

  • Asphalt-Teil der Tour

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