Viele Möglichkeiten zum Herunterfahren bietet der Pazzolastock. Ob nach Norden oder Süden, man findet in jedem Schwierigkeitsgrad eine passende Abfahrt, aber das hat sich schon herumgesprochen und daher ist es von Vorteil dem Pazzolastock unter der Woche einen Besuch abzustatten.
Von Andermatt aus began die erste Etappe mit einer Zugfahrt auf den Oberalppass. Ein recht gemütlicher Anfang und vom Zug aus kann man genau die Nordhänge unterhalb vom Verbindungsgrat zum Rossbodenstock inspizieren.

Wir wollten zuerst irgendwo vom Grat aus eine Abfahrt Richtung Norden suchen, aber auf der Fahrt bemerkten wir, dass im Nordhang die Couloirs gefüllt und die Rücken abgeblasen waren. Beim Aufstieg sahen wir schon eine alternative Abfahrt die uns zurück auf den Oberalppass geführt hätte, doch kurz vor dem Gipfel, wo man gut in den Südhang sieht, entschieden wir uns für letzteren. Im Bündnerland waren die Schneeverhältnisse klar besser (ist ja auch das Bündnerland) und das Lawinenbulletin sagte auch bessere Verhältnisse in Südhängen voraus.

Und die Abfahrt nach Tschamut (übrigens auch snowboardtauglich) war dann wieder eine von der Art an die man sich gerne zurück erinnert 🙂