Bei meinem letzten Besuch im Soustal stand das Konditionstraining im Vordergrund, aber ich wäre gerne noch weiter Richtung Talschluss vorgedrungen. Denn im hinteren Soustal ist nicht mehr viel los und das einzige was noch an Zivilisation erinnert ist das Schilthorn.

Am Ende des Tales überquert man den Chilchfluepass und von da aus geht es über steile Grashänge nach Hohkien. Einige Passagen könnten sich im Frühling, wenn es noch Altschneefelder hat, oder auch bei Nässe als problematisch erweisen, da es unter dem Weg doch die eine oder andere Felswand hat.

Der Abstieg durch den Spiggegrund nach Kiental ist landschaftlich sehr schön, nur schmerzten mir nach den Passagen auf den Strässchen ganz ordentlich die Füsse. Kiental selbst ist ein Idyll, vor allem im Herbst, wenn die Blüemlisalp frisch eingeschneit ist.