Der schönste Moment ist der, bei dem wir es über die Nebelobergrenze schaffen. Zuvor ist alles ein bisschen trostlos unter diesem Nebel der uns schon seit dem nasskalten Start in Biel begleitet. Auf halber Höhe vom Höcheneggen haben wir es aber an die Sonne geschafft und so fahren wir im frischen Laub hinauf zum höchsten Punkt der ersten Anhöhe.

Über dem Nebel

Hier beginnt schon die erste kurze Abfahrt, die man besser geniessen sollte, da es nach dieser bis zum Gipfel des Chasserals nur noch über geteerte Strassen geht. Dies dauert ein wenig denn bis zum Sendeturm sind 600 Höhenmeter zu bewältigen. Wer hier aber denkt, dass alles bis Biel nur noch Abfahrt ist, der liegt falsch: Bis zurück nach Biel sind verstecken sich noch gut 500 Höhenmeter zu bewältigen. Bis zu Punkt 1288 geht der Weg tendenziell nach unten. Der erste Teil des Trails der mit Kalkfels durchsetzt ist, hat ein paar knifflige Stellen, aber danach geht es aber meist über Grashänge und Wurzlen weiter.

Gratfahrt

Ab oben genannten Punkt fahren wir gefühlt eher hoch als runter und die Tour zieht sich von da an ein wenig in die Länge. Doch plötzlich verschwindet der Trail im Wald und wird immer wie schmaler. Nach einer weiteren Steigung geht es aber definitiv Richtung Tal und hier beginnt auch der Spass. Das Highlight ist der Wanderweg nach Frinvillier auf dem super das Serpentinenfahren gelernt werden kann.

Ist man unten, so muss nur noch der nicht allzu strenge Aufstieg bis Evilard geschafft werden. Hier hat man die Wahl der Qual, da viele kleine Trails bis nach Biel.

Infos:

  • 55km / 1800 Höhenmeter

Plus & minus

Plus

  • Abfahrt nach Frinvillier
  • Freie Sicht auf die Alpen

Minus

  • Ab Lamboing bis zum Chasseral fährt man nur auf Asphalt
  • Punkt 1288 bis zum Start der Abfahrt